Eppingen Digital

Düstere Corona Daten

Meine Entscheidung, auf Eppingen.Digital seit Anfang Februar vor COVID-19 zu warnen und aufzuklären, begründete ich damit, dass es seitens der Gesundtheitsämter und der Politik zu diesem Zeitpunkt nur sehr, sehr wenige Hinweise auf diese Infektionskrankheit gab. Chinesische Wissenschaftler hatten aber bereits im Dezember 2019 erste Daten zu Covid-19 veröffentlicht, im Januar wurde bereits das Genom des Virus entschlüsselt und öffentlich gemacht. Deutsche Forscher halfen schon im Januar mit an der Entwicklung eines ersten Corona Tests.

Ich bin immer wieder verblüfft zu hören, dass wir hier in Deutschland alles richtig gemacht haben und das unsere Infektionszahlen daher so klein sind im Vergleich zu anderen Staaten? Aus meiner Sicht haben die Gesundheitsämter im Januar und Februar allenfalls zaghaft bis gar nicht auf die Pandemie hingewiesen. Es folgten Erkenntnisse dass es an Masken fehlt und an Desinfektionsmitteln. Warnungen vor Großereignissen mit vielen Menschen kamen zu spät. Man entdeckte, dass es einen Pflegekraft Mangel gab und applaudierte den überlasteten Pflegern. Vermutlich hatten wir auch sehr großes Glück das es nicht schlimmer kam.

Kaum ließ die Pandemie etwas nach schien alles wieder in Ordnung zu sein. Man fuhr wieder in Urlaub, feierte ausgiebig. Und, da die schweren Stunden der Pandemie ausblieben, sahen sich einige sogar dazu ermutigt gleich ganz in Frage zu stellen ob es die Pandemie überhaupt gab? Nun, die Antwort ist, doch ... die Pandemie gibt es wirklich und sie kehrt im Moment wie ein Tsunamie zu uns zurück.

In den letzen Monaten haben viele Wissenschaftler rund um die Welt an Modellen gearbeitet welche den weiteren Verlauf der Pandemie vorhersagen können. In der Wissenschaft ist es immer so, dass man aus Beobachtungen und Messungen mathematische Modelle entwickelt und dann deren Vorhersagen mit den Messungen und Beobachtungen vergleicht. Wenn etwas nicht stimmt dann wird das Model verbessert ... und wieder mit der Realität verglichen. Die Wissenschafter passen also Ihre Modelle messbaren Daten an. Diese Methode hat sich bewährt weil sie mögliche Fehler systematisch mit einbezieht und durch Verbesserung versucht, Fehler nach und nach so klein wie möglich zu machen. An diesem Prozess sind tausende von Wissenschaftlern beteiligt.

Seit Januar haben wir ein solches Modell für Covid ausgearbeitet und es immer weiter verbessert. Daraus entstand ein COVID-19 Simulator. Der Simulator gibt auch einen Schätzwert in Bezug auf die Belastung der Krankenhäuser aus. Bitte probieren Sie den Simulator selber aus um sich ein Bild vom Ernst der Lage zu machen. Zum Beispiel für Baden-Württemberg.

Den COVID-19 Pandemie Simulator finden Sie hier: Online COVID-19 Simulator

Die Punkte auf den Linien entsprechen den realen Messwerten, die Linien sind die Vorhersage des Simulators. Weichen die Messpunkte stark von der Linie ab so bedeutet das, dass die Vorhersage nicht gut ist. Liegen die Messpunkte genau auf der Vorhersagelinie so bedeutet das, dass die Simulation sehr gut arbeitet. Prognosen weit in die Zukunft sind natürlich zunehmend fehlerhaft, wie bei einer Wettervorhersage, daher gibt es neben der Hauptlinie noch Nebenlinien welche den zu erwartenden Fehler darstellen.

Warum schreibe ich das? Weil die aktuellen Einschränkungen vielleicht schon zu spät kommen. Weil uns wahrscheinlich in den nächsten 4 Monaten schwere Zeiten bevorstehen. Daher, bitte beschränken Sie Ihre Kontakte auf das nötigste. Halten Sie die bekannten Regeln ein. Glauben Sie keinen Verschwörungs-Theoretikern. COVID wird uns in den nächsten 4 Monaten mehr zu schaffen machen als im Frühjahr.

Es könnte eine gute Idee sein sich mit Freunden in Einkaufsgruppen zu organisieren. Einer kauft ein und beliefert die Freunde ohne persönliche Kontaktaufnahme. Erkrankt der Einkaufende so übernimmt ein Anderer. Dadurch verringern wir die Ansteckungsgefahr beim Einkaufen und dennoch, weil ja für mehrere Personen eingekauft wird, wird der Umsatz der Geschäfte nicht verringert ... was ihnen hilft in dieser schweren Zeit durchzukommen.

COVID Vorhersagen:

Stand 04.11.: https://covid-simulator.com/wp-content/uploads/2020/11/Report_2020_11_04.pdf

Nachweise:

Genom-Analysen klären Herkunft von 2019-nCoV

Genomic characterisation and epidemiology of 2019 novel coronavirus

Verwendete Model Basis:

SEIR Model (Suceptible > Exposed > Infectious > Recovered)

Frank Sieckmann, 08.11.2020 (Update 09.11.2020)

(P.S. Ich schließe mich diesen ...*Innen Erweiterungen nicht an da dies grammatikalisch falsch ist! Angegebene Bezeichnungen für Berufe etc. folgen hier den bekannten Regeln des generischen Maskulinums)

Sozialdemokratischer Energiewende-Appell

Corona lehrt uns was exponentielles Wachstum bedeutet. Es bedeutet Zerstörung und Kontrollverlust. Auch der Anstieg des CO2 - Gehaltes in unserer Atmosphäre zeigt ein exponentielles Wachstum und wir Menschen sollten nun, mit unseren Corona Erfahrungen, erkennen können was ein exponentieller Anstieg des CO2 Gehaltes für Folgen haben wird. Zerstörung und Kontrollverlust.

Wir müssen die CO2 Einträge in unsere Atmosphäre verringern. Und das schnell. Wir wissen, dass alternative Energiequellen unseren Energiebedarf decken können und zudem neue Wirtschaftszweige schaffen werden. Eine Win-Win Situation ... wir schützen unseren Lebensraum nachhaltig und schaffen zugleich neue Möglichkeiten für Wachstum und Wohlstand. Mit dem guten Gefühl das richtige gemacht zu haben.

Die SPD bittet deshalb in einem Appell um Ihre Unterstützung für weitaus stärkere Maßnahmen für den Klimaschutz. Bitte machen Sie mit.

Link zum Mitmachen: Bitte klicken Sie hier Sozialdemokratischer Energiewende-Appell

EIn PDF mit den Appel Daten finden Sie hier: Mit EEG 2021 Energiewende beschleunigen

Frank Sieckmann, ab 30.10.2020

Corona

Weitere Informationen finden Sie im Menu oben unter Corona!

Quelle: Welt Gesundheits Organisation -- Hopkins University: GIS and Data - Johns Hopkins CSSE -- Weitere Datenquellen: WHO, CDC, ECDC, NHC China, DXY China

Allgemeiner Hinweis

Die Daten auf dieser Seite stammen aus verschiedenen Quellen! Da wir zunehmend mehr über das Virus lernen,  können sich diese Daten aber ändern! Die Daten sollen informieren damit wir uns besser schützen können und um die Lage auf der Basis von Fakten besser einschätzen zu können.

Arzt Besuch

Bitte bedenken Sie ... wenn Sie wirklich erkrankt sind und zum Arzt fahren, dann stecken Sie möglicherweise viele Menschen in der Praxis und im Warteraum an! Wenn Sie dagegen nicht erkrankt sind, dann werden Sie möglicherweise in der Arzt Praxis angesteckt! Daher ist es vermutlich viel besser zu Hause zu bleiben und den Arzt telefonisch zu informieren.

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus finden Sie in den Erklärvideos hier: BZgA

Daten zum Virus

  • Inkubationszeit: 1–14 Tage (Im Mittel 5-6 Tage)
  • Verlauf: 80% harmlos, 18 - 19% krank, 0,5 - 0,7% mortal (basierend auf neuen Datenauswertungen aus China)
  • Verbreitung: Im Moment können wir von einer zunehmend gleichmäßigeren Verteilung ausgehen.
  • Betroffene: Häufungspunkt bei älteren Menschen mit Vorerkrankungen, Männer scheinen stärker betroffen zu sein als Frauen. Das bedeutet aber nicht, dass jüngere Menschen nicht auch schwer erkranken können! Für sie ist lediglich die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung geringer.
  • Immunität: Sehr wahrscheinlich. Wielange diese Immunität anhält ist zur Zeit noch Gegenstand der Forschung.

Übertragungswege

Es haben sich unten stehende Übertragungswege ergeben. Daher sind Masken und Abstand wirksame Gegenmaßnahmen. Da die Viren auch einige Zeit auf Oberflächen überleben können ist eine Desinfektion der Hände und von Oberflächen mit denen man in Berührung kommen kann hilfreich.

  • Im Wesentlichen durch Tröpchen Infektion welche durch Husten oder die Aussprache zu einer anderen Person übertragen werden
    • Schnupfen und Niesen ja
      • Gesicht zu Gesicht (Unterhaltung)
      • Gegenmaßnahme: Mindesteabstand von 2 Meter wahren
    • Sprechen ja
      • Gesicht zu Gesicht (Unterhaltung)
      • Gegenmaßnahme: Mindesteabstand von 2 Meter wahren
    • Husten ja
      • Gesicht zu Gesicht
      • Gegenmaßnahme: Mindestabstand von 2 Metern wahren; nicht direkt anhusten
    • Verunreinigte Hände ja
      • Indem die Hände das Gesicht berühren, was Menschen sehr häufig und unbewusst machen, können die Viren die Schleimhautbereiche (Mund, Augen) erreichen
      • Gegenmaßnahme: Hände oft und gründlich mit Seife waschen (Desinfizieren; bedenken Sie, dass dies den Säureschutzmantel der Haut zerstören kann ... Hände einfetten kann helfen); Berührungen im Gesicht vermeiden

Die Symtome sind einer Grippe ähnlich

Die Viren vermehren sich zunächst hautsächlich im Rachen, ähnlich wie Grippe Viren. Sie infizieren die unteren Atemwege und die Lunge und können so eine Lungenentzündung auslösen. Ähnlich einer Erkältung können folgende Symtome auftreten

  • Frösteln, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, Husten, Schnupfen, Halskratzen sind möglich, einige Betroffene leiden auch an Durchfall

Mögliche Symptome für Corona

Update 01.11.2020

Insbesondere jetzt, wo vermehrt Grippe Fälle auftreten, kann es zu Verwechselungen zwischen Corona und Grippe Symptomen kommen.

Nach den neuesten Studien des RKI ergeben sich folgende häufige Corona Symptome

  • Husten (42%)
  • Fieber (33%)
  • Schnupfen (23%)
  • Verlust des Geruchs- oder Geschmacks-Sinns (17%)
  • Pneumonie (2%) {Entzündung des Lungengewebes}

Zwei Symptome treten allerdings, wie es scheint, bei Corona Erkrankungen häufig auf und bei Grippe selten

  • Verlust des Geruchs-Sinns
  • Verlust des Geschmacks-Sinns

Oft können der Geschmack süß und bitter nicht mehr wahrgenommen werden.

Quellen:

 

Bemerkung: Sehen Sie meine Angaben kritisch und als reine Information! Bitte telefonieren Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt wenn Sie das Gefühl einer Erkrankung haben!

Schutz

  • Mundschutz
    • Mund und(!) Nase bedecken
    • Hält die meisten Tröpfchen beim Husten und Niesen zurück
    • Schützt Andere vor eigener Infektion
    • Schutz zwar nicht 100% sicher, dennoch sehr wirkungsvoll
  • Augenschutz
    • Brille tragen (vermindert die Gefahr, dass Tröpchen die Schleimhäute der Augen erreichen)
    • Schutz nicht 100% sicher
  • Abstand wahren
    • Beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgestoßene größere Tröpchen haben eine ballistische Flugbahn
    • In 2 Metern Entfernung ist man vor diesen größeren Tröpchen sicher
    • Größere Tröpchen können durch einen Mundschutz zurückgehalten werden
    • Größere Tröpchen landen auf Oberflächen ... daher ist deren Desinfektion wichtig um sich nicht über eine Berührung dieser Flächen zu infizieren
  • Desinfektion
    • Hände (regelmäßig waschen, evtl. Desinfektionsmittel verwenden, falls nichts Anderes vorhanden ist kann Alkohol zur Desinfektion verwenden werden)
    • Geräte reinigen (z.B. Handy)
    • Oberflächen reinigen
    • Öffentliche Türklingen reinigen, Toilettentüren nicht direkt mit der Hand öffnen (z.B. Toilettengriffe mit Papier öffnen und dann Papier in den Abfalleimer schmeißen)
  • Meiden
    • Größere Menschen Ansammlungen (z.B. Sport Stadien, Festivals)
    • Reisen in Länder mit hoher Zahl an Infizierten
    • Hände schütteln
    • Kontaminierte Oberflächen (Tische in Restaurants, Türgriffe etc.)
    • Seine Augen und Schleimhäute mit der Hand zu berühren
  • Beim Husten
    • In die Armbeute husten
    • In ein Taschentuch oder kleines Handtuch husten
    • Nach dem Husten Hände gründlich waschen
    • Zum Husten den Raum verlassen
    • Wenn möglich, einen größeren Abstand zu Anderen einnehmen
    • evtl. zu Hause bleiben und, falls möglich, einen Home Office Tag einlegen
  • Beim Reden
    • Mindestens 1,5 m Abstand zum Partner wahren um die Gefahr einer Tröpfchen Infektion zu mindern
    • Maske tragen!

Hinweis

Bitte informieren Sie sich aus seriösen Quellen und bewerten Sie Daten immer kritisch. Ich selbst bin Naturwissenschaftler ... kein Arzt! ... daher bewerten Sie bitte auch meine Angaben kritisch! Im Falle eines Verdachts einer Erkrankung nehmen Sie bitte immer Kontakt mit Ihrem Arzt auf. Am besten telefonisch um niemanden anzustecken.

Weitere Quellen (ander siehe oben unter dem Bild)

Frank Sieckmann, ab 09.02.2020